Beurs van Berlage wählt die Stiftung ItsME als gesellschaftlichen Partner für 2026
Jedes Jahr wählt die Beurs van Berlage ein gesellschaftliches Anliegen aus, das aktiv unterstützt wird. Mit dieser Initiative möchte die Amsterdamer Kongress- und Eventlocation einen nachhaltigen Beitrag für die Stadt und die Gesellschaft leisten. Für 2026 fiel die Wahl auf die Stiftung ItsME, die sich für die Erforschung von Gehirn- und Hirnhautentzündungen einsetzt.
Als internationaler Treffpunkt, an dem jedes Jahr Tausende von Menschen zusammenkommen, sieht die Beurs van Berlage es als ihre Verantwortung, diese Position auch für gesellschaftliches Engagement einzusetzen. Die Unterstützung einer gemeinnützigen Organisation ist Teil der umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, bei der gesellschaftliche Wirkung und Verbindung im Mittelpunkt stehen
In diesem Jahr erhielt die Wahl der Stiftung ItsME eine besonders persönliche Bedeutung. Kollegin Kaitlyn verlor 2024 ihre beste Freundin Suus an den Folgen einer Hirnhautentzündung. Suus war erst 17 Jahre alt.
Im Sommer 2022 zog sich Suus nach einem Sturz vermutlich eine fleischfressende Bakterieninfektion zu. Die Bakterien breiteten sich über die Blutbahn bis ins Gehirn aus, wodurch sie eine Woche lang im Koma lag. Trotz einer langen Genesungsphase und der enormen Kraft, mit der sie sich zurück ins Leben kämpfte, verstarb sie im Mai 2024 unerwartet im Schlaf – möglicherweise infolge eines epileptischen Anfalls, den sie als Folge der Krankheit entwickelt hatte.
Die Geschichte von Suus hat viele Mitarbeitende der Beurs van Berlage tief bewegt.
„Kaitlyn erzählte uns, wie wenig Menschen eigentlich über Hirnhautentzündung wissen und dass es jeden treffen kann“, sagt Evelien van Kessel, Commercial Director der Beurs van Berlage. „Das hat uns sehr beeindruckt. Als wir dann mit der Stiftung ItsME in Kontakt kamen, fühlte es sich sofort so an, als würde alles zusammenkommen.“
Die Stiftung ItsME wurde von Jur Deitmers gegründet, bekannt aus der NPO-Dokumentation Der Junge ohne Gestern, und setzt sich für mehr Bewusstsein und wissenschaftliche Forschung zu Gehirn- und Hirnhautentzündungen ein. Die Stiftung arbeitet mit verschiedenen Spezialisten und Professoren zusammen, unter anderem vom Amsterdam UMC, und wird von Botschaftern wie Prof. Dr. Erik Scherder und der Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo unterstützt.
Bemerkenswerterweise entstand die Zusammenarbeit genau zum richtigen Zeitpunkt. Weniger als einen Monat bevor der Kontakt zur Beurs van Berlage entstand, diskutierte die Stiftung ItsME intern darüber, wie die noch junge Stiftung mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit erhalten könnte.
Im Laufe des Jahres organisiert die Beurs van Berlage gemeinsam mit der Stiftung ItsME verschiedene Initiativen, darunter eine Benefizveranstaltung, Freiwilligenaktivitäten für Mitarbeitende sowie die Teilnahme an gesellschaftlichen Aktionen und Sportveranstaltungen. Auch Partner, Besucher und Veranstalter erhalten die Möglichkeit, die Stiftung zu unterstützen.
„Wir hoffen, dass wir gemeinsam nicht nur Geld für die Forschung sammeln, sondern vor allem auch mehr Bewusstsein schaffen können“, sagt Nicole Fuchs, Direktorin der Stiftung ItsME. „Die Geschichte von Suus zeigt, wie zerbrechlich das Leben sein kann und wie wichtig es ist, die kleinen Dinge wertzuschätzen.“
Die Beurs van Berlage lädt Partner, Auftraggeber und Besucher ein, sich dieser Initiative anzuschließen und gemeinsam zu mehr Bewusstsein und besseren Behandlungsmöglichkeiten für Gehirn- und Hirnhautentzündungen beizutragen.
Für weitere Informationen über die Zusammenarbeit besuchen Sie bitte diese Seite über die Stiftung ItsME.


